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Kinderarmut - weitere Anstrengungen gerade in Mecklenburg-Vorpommern notwendig

Aufgrund der heute erschienenen Bertelsmann-Studie „Kinderarmut in Deutschland“ erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Wieder einmal macht eine Studie deutlich, wie groß das Problem der Kinder- und Jugendarmut in Deutschland und insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern ist. Nach wie vor liegt Mecklenburg-Vorpommern im Bundesvergleich auf den vorderen Plätzen, was die Häufigkeit von Kinder- und Jugendarmut im Land betrifft. Die Studie macht richtigerweise ebenfalls darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche bei der Bekämpfung von kinder- und Jugendarmut außen vorgelassen werden.

Es sind Anstrengungen von allen politischen Ebenen unter Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen notwendig, um Kinder- und Jugendarmut in Mecklenburg-Vorpommern zu bekämpfen. Das macht die Studie deutlich. Dies zeigen aber auch die Ergebnisse der Anhörungsreihe ‚Jung sein in MV‘, die im Sozialausschuss des Landtages unter der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen stattfand und die sich ebenfalls mit dem Thema Kinderarmut und Chancengleichheit befasste. Unter einem breiten Konsens von Linksfraktion, SPD und CDU war dort unter anderem auf Grundlage der Forderungen der Jugendlichen festgestellt worden, dass im Kampf gegen die Kinderarmut die Schulsozialarbeit als Unterstützungsangebot in MV weiter konzeptionell weiterentwickelt werden müsse und dass weiter für Tariflöhne geworben wird.

Diese Entschließung im Sozialausschuss muss schnellstmöglich im Landtag beraten werden, um die von den beteiligten Jugendlichen aufgestellten Forderungen im Konsens der demokratischen Fraktionen umzusetzen und so Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern zu bekämpfen.“