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Landesregierung hat Kindermedizin sehenden Auges in die Bredouille gebracht

Zur gemeinsamen Sitzung des Bildungs- und des Gesundheitsausschusses zur Situation an der Kinderklinik der Universitätsmedizin Rostock (UMR) erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin:

„Der drohende Kollaps der Kinderklinik an der UMR war lange vor dem sogenannten Brandbrief an die Landesregierung bekannt. Dennoch hat die Landesregierung nicht zeitnah und angemessen reagiert, um den Personalschwund aufzuhalten. Heute zieht sie sich auf das Argument zurück, dass es eine formgerechte Risikomeldung erst Ende Juli, Anfang August gegeben habe. Das sind Ausflüchte, die der Lage in keiner Weise gerecht werden. Die Landesregierung hat die Kindermedizin an der UMR sehenden Auges in die Bredouille gebracht.

Nach der heutigen Sitzung, bei der es auch um das geplante Eltern-Kind-Zentrum in Rostock ging, ist einmal mehr deutlich geworden, dass die Stabilisierung der Kinder- und Jugendmedizin in ganz Mecklenburg-Vorpommern eine der drängendsten gesundheitspolitischen Aufgaben zu Beginn der nächsten Legislatur ist.

Das Eltern-Kind-Zentrum in Rostock muss in der kommenden Legislatur zeitnah errichtet werden. Nur so können die Probleme der Kinder- und Jugendmedizin am Standtort Rostock und landesweit gelöst werden.“