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Landesregierung hat weder Überblick noch Kennung von der Qualifikation der Lehrkräfte

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Ableitbare Fächer bei Lehrkräften im Seiteneinstieg“ (Drs. 7/5135) erklärt die bildungspolitische Sprecherin und Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung nicht einmal weiß, wen sie beschäftigt und welche Qualifikation diese Frauen und Männer haben.

Nur die Lehrkräfte im Seiteneinstieg, die in ihren aus dem Studium ableitbaren Fächern durchgehend 5 bis 7 Jahre unterrichten, erhalten die Lehrbefähigung. Alle anderen bleiben 10 Jahre lang ‚Lehrkräfte zweiter Klasse‘.

Wir fordern, dass die Landesregierung dieses falsche Spiel mit den Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger umgehend beendet. Denn so, wie die Landesregierung derzeit mit den Seiteneinsteigern umgeht, lässt vermuten, dass sie aus ihrer Sicht nichts weiter sind als vorübergehende preiswerte Ersatzlehrkräfte.

Wir fordern einen faireren Umgang mit jenen, die diesem Land aus der Lehrkräfteflaute heraushelfen. Diese Frauen und Männer brauchen einen berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst, um zügig qualifiziert zu werden und damit die Anerkennung als Lehrkraft erhalten.“