Wahlkreis 12, Dr. Martina Bunge
Dr. Martina Bunge
Kandidatin im Wahlkreis 12,
Wismar - Nordwestmecklenburg - Parchim
Platz 2 der Landesliste Mecklenburg-Vorpommern
Familienstand: alleinstehend
Beruf: Mitglied des Bundestages
Mitglied: DIE LINKE.
Politische Ziele
Mein Motto ist:
sozial, modern, kompetent – für Bund, Land und meine Region
DIE LINKE hat es geschafft, das Soziale wieder zum Thema zu machen. Ob Kinderarmut, Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne oder Pflegenotstand – die Regierung war gezwungen, sich damit zu befassen. Seit DIE LINKE 2005 gestärkt in den Bundestag einzog, spielen auch ostdeutsche Probleme endlich wieder eine Rolle.
Damit das so bleibt und endlich zu sozialer Politik führt, brauchen wir erneut eine starke LINKE im Bundestag.
Die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt unübersehbar, wohin unsoziale Politik führen kann. Für die Profite von Wenigen zahlen Millionen von Menschen mit Arbeitslosigkeit und Armut. Ohne eine starke LINKE droht uns ein „weiter so“. Die Krise fordert aber zum Umdenken auf. Wir brauchen soziale Lösungen, statt Milliarden für Banken und ein paar Beruhigungspillen für die „kleinen Leute“.
Deutschland ist reich. Mit einer gerechten Steuerpolitik, die von oben nach unten umverteilt, können alle daran teilhaben.
Wir brauchen Alternativen – und mit der LINKEN haben wir sie.
DIE LINKE ist „original sozial“ in Wort und Tat.
Ich setze mich künftig besonders für die folgenden Ziele ein:
- Kinderarmut ist schnellstens zu beseitigen und Hartz IV muss weg,
- ein gesetzlicher Mindestlohn muss her und zumutbare Arbeit gerecht bezahlt werden,
- die Rente soll vor Armut schützen und den Lebensstandard sichern,
- Gesundheit ist keine Ware: Die bestmögliche Versorgung bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit muss für alle zugänglich sein und wir brauchen Lebensbedingungen, die die Gesundheit fördern,
- Die Angleichung Ost – West ist überfällig, sowohl beim Rentenwert als auch bei den Einkommen. Rentenungerechtigkeiten müssen endlich beseitigt werden.
Mecklenburg-Vorpommern muss als Wirtschafts- und Lebensstandort eine Zukunft haben – für alle, die dort leben, ob jung oder alt, Männlein oder Weiblein, ob Mensch mit oder ohne Behinderung, gleich welcher religiöser Verankerung oder ethnischer Herkunft.
Auch künftig möchte ich auf den direkten Kontakt mit vielen Menschen setzen. Ich höre zu den vom Sozialabbau Betroffenen, die mir in meinen Sprechstunden oder Veranstaltungen begegnen. Ich rede mit den Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich, seien es Krankenschwestern und Pfleger oder Ärztinnen und Ärzte, zu denen ich regelmäßig gehe. So mache ich meine Politikangebote nicht vom „grünen Tisch“ her, sondern gemeinsam mit Betroffenen und Akteuren.
In nächster Zeit bin ich besonders viel in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Vielleicht treffen wir uns ja – auf jeden Fall bitte ich um Ihre Stimme.
Deshalb:
machen Sie am 27. September 2009 zwei Kreuze auf Ihrem Wahlzettel – eines bei Martina Bunge und eines für DIE LINKE.
Lebenslauf
- Geboren am 18. Mai 1951 in Leipzig, zwei Kinder
Beruflicher Werdegang:
- Polytechnische Oberschule, 1965-1969 Erweiterte Oberschule, Abitur und Facharbeiterbrief (Eisenbahn)
- 1970 beruflicher Start in der Elektronischen Datenverarbeitung zugleich Sonderstudium für Mathematik (Abschluss 1973), anschließend Fernstudium als Diplom-Lehrerin Marxismus-Leninismus (Abschluss 1978), ab 1975 beschäftigt an der Universität Rostock, dort Promotion (Dr. oec.), 1986-1989 Aspirantur an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Berlin mit Abschluss Habilitation (Dr. sc.) und Facultas docenti (Lehrbefähigung)
- 1990-1991 Mitarbeiterin in der Kommission Wirtschaft und Soziales beim Bundesvorstand der PDS, 1991-1998 Referentin für Sozialpolitik der PDS im Bundestag
- 1998-2002 Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern 1998 bis 2005 Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern
- seit Oktober 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages
- seit Dezember 2005 Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit
Politischer Werdegang:
- 1980-1990 Mitglied der SED, 1990 Mitglied der PDS, später Linkspartei.PDS, seit Juni 2007 DIE LINKE
- 1990 Mitbegründerin der Interessengemeinschaft Arbeit, Gesundheit und Soziales bei der PDS
- 1996-2000 Stellvertretende Landesvorsitzende der PDS Mecklenburg-Vorpommern
- 2004-2007 Vorsitzende des Kreisverbandes DIE LINKE.Wismar

