Wahlprogramm der LINKEN
Nordwestmecklenburg
Wir setzen uns ein für
1. stabile und auskömmliche Finanzen in den Städten und Gemeinden.
Deshalb: Senkung der Kreisumlage ab 2010, wenn die beschlossene Konsolidierung des Kreishaushaltes erfolgt ist.
2. gute Bildung und Förderung
Deshalb: Erhalt der wohnortnahen Schulstandorte auch als Kommunikationsstandorte, weiterer Ausbau der Ganztagsschulen, Erhalt aller Bibliotheksstandorte und des Bücherbusses
3. sozial gerechte Entlastungen der Familien
Deshalb: kostenfreies Mittagessen in den Schulen, Erhöhung der kreislichen Zuschüsse zu den Betreuungskosten in den Kindertagesstätten
4. Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge
Deshalb: keine Privatisierung kommunaler Unternehmen und Wohnungsgesellschaften, bürgerfreundliche Gebühren bei Wasser, Abwasser und Energie
5. Stärkung der regionalen Wirtschaft
Deshalb: Wirtschaftsförderung auch für bestehende Unternehmen, Aufträge aus der Region für Unternehmen in der Region, Unterstützung regionaler Wirtschaftskreisläufe
6. Unterstützung des Tourismus in der Region
Deshalb: Unterstützung der regionalen Anbieter durch Ausbau der touristischen Infrastruktur und besseres Marketing
7. Stärkung der Wohnstandorte
Deshalb: Einflussnahme auf alle Verkehrsträger zur Gewährleistung eines dichten, abgestimmten und barrierefreien Nahverkehrsnetzes, Verhinderung des Ausbaus des Flughafens Lübeck-Blankensee, Berücksichtigung des demographischen Wandels
8. weitere Erhöhung der Effektivität der Arbeit der Verwaltungen
Deshalb: Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Hansestadt Wismar, bessere Koordinierung der Zusammenarbeit der Kreisverwaltung mit den Verwaltungen der Städte und Ämter
9. Mehr Bürgernähe durch Einbeziehung in Entscheidungsfindungen
Deshalb: Ausbau von Bürgerbeteiligungen in wichtigen Angelegenheiten der Wirtschaftsentwicklung, der Entwicklung von Landwirtschaft, Tourismus, Kultur und Kunst
10. die vielfältige Mitarbeit aller Einwohnerinnen und Einwohner
Deshalb: Unterstützung bestehender Strukturen und Mobilisierung weiterer Akteure, Stärkung des Ehrenamtes durch Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen
11. die uneingeschränkte Achtung der Lebensleistungen der älteren Generation
Deshalb: Unterstützung der Seniorenvertretungen, -verbände und –vereine, damit alle Menschen auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen können.
